Suche
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?


hier klicken zur Chartansicht    
Aktuelle Kursinformationen (XETRA)
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
132,20 € 126,60 € +5,60 € +4,42 % 17.04/17:35
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0006335003 633500 -   € -   €
 
 
 

Krones Gewinne laufen lassen


01.12.2009
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen bei der Aktie von Krones (ISIN DE0006335003 / WKN 633500) die Gewinne laufen zu lassen.

Sehr gutes Timing - die Kaufempfehlung der Experten von Mitte Juli für den Weltmarktführer in Sachen Getränke- und Verpackungsmaschinen habe sich glänzend entwickelt. Habe die Aktie vor gut drei Monaten noch bei 25 Euro notiert, müssten Anleger inzwischen 34 Euro für einen Anteilsschein auf den Tisch blättern. Das Kursplus habe knapp 40 Prozent betragen. Der Großaktionär und CEO Volker Kronseder sowie seine Familie hätten bei günstigen Kursen ebenfalls zugegriffen.

Über ein Aktienrückkaufprogramm habe das Unternehmen zudem die eigenen Papiere gekauft. 1,4 Millionen Stücke seien im Schnitt zu 26 Euro gekauft worden. Der Aufwand habe rund 37 Millionen Euro betragen. Das Paket habe nunmehr einen Wert von 48 Millionen Euro. Sofern die Aktien jetzt wieder verkauft würden, könne sich das Unternehmen über einen bilanziellen Gewinn von 11 Millionen Euro freuen. Die GuV würde durch diese Transaktion aber nicht beeinflusst. Hans-Jürgen Thaus, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Krones AG, habe im Gespräch mit "TradeCentre.de" offen gelassen, ob die Aktien zeitnah wieder verkauft würden. "Neben dieser Option können die Aktien eingezogen oder auch für Übernahmen verwendet werden", sage Thaus.

Da derzeit keine Zukäufe getätigt würden und ein Einziehen nur den Anteil des Großaktionärs verwässern würde, liege ein Verkauf nahe. Hübscher Nebeneffekt: Würden die Anteile noch in 2009 platziert, könnte der über 10.000 Mann starke Konzern das Geld nutzen, um eine Dividende zu zahlen. Sofern wenigstens die Hälfte des eingesetzten Geldes für das Aktienrückkaufprogramm verwendet werde, würde dies einer Dividende auf Vorjahresniveau entsprechen. Da in 2009 kein Geld verdient werde, würde die Auszahlung aus der Substanz erfolgen. Für Krones sei es aber kein Problem. Die Verschuldung sei sehr moderat und die Bücher kerngesund. Das Thema habe Thaus jedoch nicht kommentieren wollen.


Die Auszahlung einer Dividende wäre auch ein klares Zeichen für eine Besserung im operativen Geschäft. "Wir befinden uns wieder in der richtigen Spur und liegen mit dem abgelaufenen dritten Quartal im Plan", sage Thaus. Krones spüre eine Bodenbildung sowie eine regere Anfragetätigkeit und einen Aufwärtstrend beim Ordereingang. Nach einem Ordereingang im 2. Quartal von rund 460 Millionen Euro, habe der Auftragseingang im 3. Quartal bei 540 Millionen Euro gelegen. Im Vergleich zum 3. Quartal des Vorjahres hinke das Unternehmen aber weiter hinterher. Allerdings sei der Ordereingang im Vorjahresquartal mit fast 630 Millionen Euro auch sehr stark gewesen. Eine Trendumkehr im Vergleich zu den ersten beiden Quartalen in 2009 sei dennoch deutlich zu erkennen.

Für das Gesamtjahr dürften die Einnahmen bei 1,8 Milliarden Euro landen und der Verlust bei unter 25 Millionen Euro liegen. Im dritten Quartal sei das Ergebnis noch nicht gedreht worden. "Wir streben für das Schlussquartal ein ausgeglichenes Ergebnis an", so der Co-CEO. Möglich mache die Rückkehr in die Gewinnzone ein straffes Sparprogramm. "Wir werden in 2009 insgesamt 150 Millionen Euro an Kosten einsparen."

Zuversichtlich zeige sich der studierte Betriebswirt und Wirtschaftsinformatiker für das Jahr 2010. "Wir wollen wieder wachsen." Krones strebe ein Umsatzplus zwischen 5 und 15 Prozent an. Die Aussage habe Gültigkeit, sofern sich die Stimmung nicht wieder drehe. Wegen der recht hohen Fixkosten und eines anhaltenden Preisdrucks werde sich die Vorsteuermarge auf 1,5 bis drei Prozent belaufen.

"Mittelfristig halten wir die Rückkehr auf ein Niveau von 7 Prozent für möglich." Dafür müsse das Umsatzvolumen anziehen. "Unsere Fixkosten sind konstant. Bei deutlich mehr Volumen und einer Entspannung des Preisdrucks können wir zügig die Margen wieder steigern", erkläre Thaus. Wettbewerber aus China würden dem Vorstand keine größeren Sorgen bereiten. "Diese Firmen werden mit ihren Maschinen rasch teurer werden. Wir bieten High-Tech auf europäischem Niveau. Die Differenz zu Anbietern aus dieser Region ist groß. Uns stört nur ein quersubventionierter Wettbewerb."

Die Experten von "TradeCentre.de" raten bei der Krones-Aktie die satten Gewinne laufen zu lassen. Kursschwächen in den Bereich von 30 bis 32 Euro könnten zum Aufbau weiterer Positionen genutzt werden. Halte der positive Trend des operativen Geschäfts, habe die Aktie auf Sicht von zwölf Monaten Kurschancen in die Region von 50 Euro. (Analyse vom 01.12.2009) (01.12.2009/ac/a/d)




Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken
Weitere Analysen & News mehr
25.07.2011, EURO am Sonntag
Krones-Call Trading-Idee der Woche
30.08.2004, BÖRSE am Sonntag
Krones-Call lohnenswert
 

Copyright 1998 - 2026 optionsscheinecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG